Taping

Das Taping wurde Anfang der 80er Jahre von einem japanischen Konzern in Zusammenarbeit mit einem japanischen Chiropraktiker erfunden und weiterentwickelt. Ziel des Taping ist es, körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen.

Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein elastisches Tape aus dehnbarem Material. Durch die Anlegung von verschiedenen Techniken wirkt es über die Haut, Muskulatur und neuronale und energetische Systeme. Es hat einen Einfluss auf die Muskelfunktion, verbessert die Mikrozirkulation, aktiviert das lymphatische das endogene analgetische System, unterstützt die Gelenkfunktionen und hat einen Einfluss über die cuti-visceralen Reflexe auf die inneren Organe.

Im Gegensatz zum klassischen Sport-Tape, das sehr straff ist, ist bei dem Kinesio-Tape die maximale funktionelle Bewegung gewährleistet, was ein heilungsorientiertes Training ermöglicht. außerdem ist es luft-, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig und so auch für das Schwimmen und Duschen geeignet und hält bis zu 1-2 Wochen auf dem Körper.

 

Einsatzgebiete (Beispiele)

  • Rückenschmerzen
  • Muskelverletzungen und -beschwerden
  • Instabilitäten
  • Gelenkbeschwerden
  • Sehnenprobleme
  • Überlastungsschäden an Muskeln, Bändern, Sehnen
  • Fehlstellungen
  • Lymphabflusstörungen
  • Faszienbeschwerden
  • Wirbelblockaden
  • ISG-Probleme

 

Kontraindikationen

  • bösartige Tumore
  • Hauterkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Fieber

 

 

Nebenwirkungen

Generell ist das von mir ausgewählte Tape sehr verträglich. Sollte eine Allergie gegen den Polyarylat-Kleber bekannt sein, sollte das Tape nicht angebracht werden. Dies ist aber bei Pferden äußerst selten.

Die einzigen Kontraindikationen die bisher bekannt sind, sind eben allergische Reaktionen und Hautreizungen. Dann ist das Tape sofort abzunehmen.

Taping ist eine wundervolle Therapie zur Unterstützung der physiotherapeutischen und osteopathischen Behandlung.