Akupunktur – Grundlagen und Einsatzgebiete

Hallo :-)

Heute ist unser Thema die Akupunktur: In meinen Behandlungen stelle ich immer wieder fest, dass die meisten gar nicht wissen, was Akupunktur ist.

Die Akupunktur ist eine alternative Heilmethode und ein Teilgebiet von der traditionellen chinesischen Medizin. Sie geht von einer Lebensenergie des Körpers (das sogenannte „Qi“) aus, das auf bestimmten Bahnen (sogenannte „Meridiane“) zirkuliert und so die Gesundheit beeinflusst. Außerdem werden die Meridiane einer 5-Elementen-Lehre zugeordnet. Wenn dieser Energiefluss gestört ist, kommt es zu einer Krankheit bzw. verschiedenen Symptomen. Die Lebensenergie bezieht der Körper zum Beispiel aus Nahrung und Atmung.

Es gibt 12 Hauptmeridiane, die paarig angelegt sind, sowie 8 Extrameridiane und eine Vielzahl von „Extrapunkten“.

Nach einer Diagnose, auf welchen Meridianen und in welchen Elementen eine Disharmonie besteht, werden Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte gestochen und so der gestörte Energiefluss behoben.

Ziel der Akupunktur ist, ein Gleichgewicht der fließenden Lebensenergie herzustellen und so den Körper zur Gesundheit zu verhelfen.

Angewandt werden kann sie zum Beispiel in folgenden Einsatzgebieten:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Arthrose, Gelenkblockaden, Gallen, Genickbeulen, Huflederhautentzündungen, Rehe, Kissing Spines, Satteldruck, Sehnen- und Bänderproblematiken
  • Neurologische Erkrankungen, wie z.B. Cauda-Equina-Syndrom, Fazialislähmung, Headshaking, Narkolepsie, Trigeminuslähmung
  • Erkrankungen des Atmungstraktes, wie z.B. Bronchitis, Husten
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes, wie z.B. Gastritis, Koliken, Kotwasser
  • Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Metabolisches Syndrom, Lumbago, Morbus Cushing, PSSM
  • Hauterkrankungen, wie z.B. Ekzeme, Mauke, Pilzinfektionen
  • Uvm.

Akupunktur